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Perrier Jouet

Perrier Jouet Blason Rosé

77,50 €
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Beschreibung

© www.perrier-jouet.com Pierre-Nico­las Per­ri­er und Rose-Adé­laï­de Jouët teil­ten die Lie­be zur Natur und zur Kunst. Sie war eine kul­ti­vier­te jun­ge Frau, die einer Kauf­manns­fa­mi­lie in der Nor­man­die ent­stamm­te, er ein erfah­re­ner Win­zer und Bota­ni­ker. Ein Jahr nach ihrer Hoch­zeit grün­de­ten sie 1811 die Mai­son Per­ri­er-Jouët: gebo­ren aus dem Wunsch, ein Cham­pa­gner­haus zu schaf­fen, das sich von ande­ren abhob. Die Lei­den­schaft für Kunst, Natur und Cham­pa­gner wur­de an die fol­gen­den Gene­ra­tio­nen wei­ter­ver­erbt. Der Sohn des Grün­der­paars, Charles Per­ri­er, der die Mai­son 1848 über­nahm, war wie sein Vater ein Bota­ni­ker. Die Fami­li­en-Phi­lo­so­phie der schöp­fe­ri­schen Frei­heit und unkon­ven­tio­nel­len Natur­be­ob­ach­tung ist untrenn­bar mit der Geschich­te des Cham­pa­gners ver­bun­den. Es sind Wer­te, wel­che die Mai­son Per­ri­er-Jouët bis heu­te prägen. Der von den anmu­ti­gen gewun­de­nen For­men der Natur inspi­rier­te Jugend­stil erleb­te sei­ne Blü­te­zeit Ende des 19. Jahr­hun­derts. Der Über­schwang und die schöp­fe­ri­sche Frei­heit die­ser Bewe­gung ebne­te den Weg für die Kunst der Avant­gar­de im 20. Jahr­hun­dert. Das Ethos des Jugend­stils bestand dar­in, die Natur neu zu erfin­den, um das All­täg­li­che wie­der zu ver­zau­bern. Die Affi­ni­tät zwi­schen Per­ri­er Jouët und dem Jugend­stil wird am bes­ten von dem emble­ma­ti­schen Ane­mo­nen-Motiv illus­triert, das Emi­le Gal­lé 1902 für die Mai­son ent­warf. Die anhal­ten­de Ver­bun­den­heit des Hau­ses mit Kunst und Natur äußert sich heu­te in einem extra­va­gan­ten Uni­ver­sum  das durch künst­le­ri­sche Zusam­men­ar­bei­ten Luxus als ein sinn­erfüll­tes Erleb­nis neu erfindet. Die Grün­der der Mai­son Per­ri­er-Jouët ent­schie­den sich für die Côte des Blancs im Her­zen des „gol­de­nen Drei­ecks“ als idea­les Ter­ro­ir für den Char­don­nay-Anbau und den Auf­bau von Bezie­hun­gen zu den Erzeu­gern der edels­ten Crus. Heu­te ist das Wein­gut mit sei­nen außer­ge­wöhn­li­chen Par­zel­len in Cra­mant und Avi­ze eines der meist­be­wun­der­ten der Cham­pa­gne und wird auf der Qua­li­täts­ska­la „Echel­le des Crus“ mit 99,2 % bewer­tet. Getreu der Phi­lo­so­phie ihrer Grün­der, die für ihre fort­schritt­li­chen Ansich­ten über natür­li­chen Wein­bau bekannt waren, setzt sich die Mai­son Per­ri­er-Jouët für eine öko­lo­gisch ver­ant­wort­li­che Bewirt­schaf­tung ihrer Wein­ber­ge ein. Die Wein­ber­ge der Mai­son Per­ri­er-Jouët tra­gen das Zer­ti­fi­kat für nach­hal­ti­gen Wein­bau in der Cham­pa­gne, und zwar für die Erzeu­gung der drei wich­tigs­ten Reb­sor­ten der Regi­on: Char­don­nay, Pinot Noir und Meu­nier. 2016 wur­de das Wein­gut auf­grund sei­ner Bio­di­ver­si­tät und öko­lo­gi­schen Stan­dards mit der höchs­ten fran­zö­si­schen Umwelt­zer­ti­fi­zie­rung HVE ausgezeichnet. In ihrer über 200-jäh­ri­gen Geschich­te hat­te die Mai­son Per­ri­er-Jouët nur acht Kel­ler­meis­ter. Jeder war von sei­nem Vor­gän­ger ange­lernt wor­den, was für die Bewah­rung des Stils von außer­or­dent­li­chem Vor­teil ist. Im Okto­ber 2020 wur­de Séveri­ne Frer­son zur ach­ten Kel­ler­meis­te­rin in der Geschich­te der Mai­son – und damit zur ers­ten Frau, die die­ses Amt beklei­det.  Sie war 2018 in das Cham­pa­gner­haus gekom­men, um ihre zwei­jäh­ri­ge Über­gangs­zeit mit Her­vé Des­champs anzu­tre­ten und die Fein­hei­ten jeder Cuvée  zu erlernen.